25. Deutscher Verwaltertag voraus: Rechtserwerb durch die Wohnungseigentümergemeinschaft

In regelmäßigen Abständen erhalten Sie im DDIVnewsletter Einblicke in die Themenpalette des 25. Deutschen Verwaltertages. In der heutigen Ausgabe beantwortet Prof. Wolfgang Schneider die Frage: Was ist beim Rechtserwerb durch die WEG zu beachten? Und wie können Immobilienverwaltungen sich damit neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen?

Der Verband einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist rechtsfähig und kann deshalb auch selbst Rechte an Immobilien erwerben. Dazu gehören zunächst die sog. beschränkten dinglichen Rechte wie etwa Dienstbarkeiten und Grundschulden. In diesen Bereichen kann nun auf umständliche Absicherungen zugunsten sämtlicher Wohnungseigentümer verzichtet werden. So können z. B. Versorgungseinrichtungen (etwa für Fernwärmestationen) und Schuldanerkenntnisse (etwa für Hausgeldzahlungen) unmittelbar zugunsten des rechtsfähigen Verbandes im Grundbuch gesichert werden. Für diese Grundbucheintragungen sind lediglich einseitige verfahrensrechtliche Bewilligungen der betroffenen Eigentümer erforderlich.

Die Sache mit den Mehrheiten…

Die rechtsfähige Wohnungseigentümergemeinschaft kann allerdings auch unmittelbar auf ihren Namen Immobiliareigentum erwerben. Dies können zum einen gewöhnliche Grundstücke, aber auch andere Wohnungs- oder Teileigentumsrechte sein. Zweckmäßig kann ein solcher Eigentumserwerb z. B. zur Absicherung von Stellplatzmöglichkeiten auf dem Nachbargrundstück oder in einem auf dem Nachbargrundstück befindlichen Mehrfachparker sein. Auch der Erwerb einer Hausmeisterwohnung ist in der Praxis vorstellbar. Der Rechtserwerb lässt sich insoweit ohne die früher notwendige Mitwirkung aller Wohnungseigentümer erreichen. Eine mehrheitliche Entscheidungsfindung kann jetzt unter bestimmten Voraussetzungen ausreichen.

Alles erfahren auf dem 25. Deutschen Verwaltertag

Diese Gestaltungsmöglichkeiten stellen auch neue Herausforderungen an WEG-Verwalter. Sie werden die Anforderungen an einen Rechtserwerb des rechtsfähigen Verbandes kennen müssen, um die Entscheidungsfindung in der Eigentümerversammlung rechtssicher moderieren zu können. In unserem Fachforum auf dem 25. Deutschen Verwaltertag am 7./8. September in Berlin erfahren Sie mehr. Anhand erprobter und gerichtsfester Fälle können Sie sich punktgenau über Grundsätze und Regularien informieren. Jetzt anmelden: » 25. Deutscher Verwaltertag…

DDIV-Stellungnahme – Verordnung zur Neuordnung trinkwasserrechtlicher Vorschriften

Zu den einzelnen Regelungen

Zu Nr. 3, hier: § 3 Nr. 15 TrinkwV-neu

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter begrüßt die nunmehr vorgenommeneDefinition des Begriffs der Gefährdungsanalyse. Damit sollten praktischeAuslegungsschwierigkeiten sowie Interpretationen des Begriffs der Vergangenheit angehören.

Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass in der weiteren Diskussion diePraxistauglichkeit und Zielgruppengerechtigkeit bei Durchsetzung der Norm gewahrt bleiben müssen. Dies betrifft insbesondere die Form der Gefährdungsanalyse, die sowohl für Handwerker als auch für den Verwalter und die Eigentümer verständlich sein sollte, da diese Personengruppen die Hauptbetroffenen sind.

Zu Nr. 11, hier: § 15 Abs. 4 TrinkwV-neu

In dem neugefassten § 15 Abs. 4 soll festgeschrieben werden, dass die Untersuchungen und Probenahmen nur vom Unternehmer oder vom sonstigen Inhaber (UsI) derWasserversorgungsanlage beauftragt werden dürfen. Durch die Regelung soll verhindert werden, dass durch Dritte in einer Beauftragungskette Manipulationen bei oder vor der Probenahme und Untersuchung erfolgen können.

In der Begründung heißt es, dass neben dem UsI auch eine in seinem Auftrag handelndePerson die Trinkwasseruntersuchung in Auftrag geben kann. Eine Auftragserteilung durch Dritte sei jedoch nicht gestattet. Hier stellt sich die Frage, ob nicht auch eine im Auftrag des UsI handelnde Person bereits ein Dritter ist? Zu berücksichtigen ist auch, dass auch ein Hausmeister, bzw. ein beauftragter Messdienst im Auftrag des UsI handeln könnte. Damit wäre die Regelung dann allerdings völlig sinnentleert.

Für die Immobilienverwaltung stellt sich die Frage, ob bei einer einschränkenden Auslegung auch der Immobilienverwalter nicht mehr zur Auftragserteilung berechtigt wäre. Bei einer weiten Auslegung der Regelung, nach der eine Beauftragung eines Dritten mit der Auftragserteilung möglich wäre, könnte dann auch der Hausmeisterdienst bzw. der Messdienst mit der Beauftragung von Laboruntersuchungen beauftragt werden.

Soweit der Verordnungsgeber tatsächlich die Einbeziehung Dritter in die Auftragserteilungausschließen will, so ist darauf hinzuweisen, dass in großem Umfang Verträge mit Unternehmen abgeschlossen wurden, die selbst lediglich die Probenahme nach den einschlägigen Regeln der Technik und den Vorgaben der Trinkwasserverordnungdurchführen, selbst jedoch nicht die Laboruntersuchungen erbringen können. Diese Unternehmen beauftragen dann akkreditierte Labore mit der Untersuchung. Dieses Geschäftsmodell, auf dem derzeit eine große Anzahl bestehender und auch langfristig geschlossener Verträge beruhen, würde mit der Verordnungsänderung unzulässig.

Häufig koordinieren diese Dienstleister auch die baulichen Maßnahmen, die an derTrinkwasserversorgungsanlage nach Beprobung und Analyse notwendig werden. Damit wird sichergestellt, dass die Herstellung des ordnungsgemäßen Zustands der Versorgungsanlage schnellstmöglich erfolgt und Gesundheitsgefährdungen vermieden werden. Die aktuell geplante Vorgabe der Direktbeauftragung hindert die Effizienz der Ablaufprozesse in der Immobilienverwaltung. Die Vergabe an Dritte hat sich auch deshalb in der Praxis bewährt, da Immobilienverwaltern oftmals noch die Kapazität wie auch das spezifische Fachwissen fehlen, um die bestehenden Regeln sowie die Koordination mit den Gesundheitsämtern durchzuführen. Das Zuschalten einer Fachfirma ist zudem bereits in anderen Bereichen (z.B. Versicherungen / Schadenbeauftragung) bewährte Praxis. Aus Praktikabilitätsgründen sollten daher auch zukünftig externe Dienstleister für die Probennahme und Analyse sowie für den Kontakt zur Untersuchungsstelle und die Koordination mit Gesundheitsämtern beauftragt werden können Gleichzeitig sollte dies selbstverständlich unter der Hoheit und im Rahmen der akkreditierten Untersuchungsstellen erfolgen.
Wir regen daher nachdrücklich an, die Beauftragung eines Dritten als Mittler zu makkreditierten Labor für die Probennahmen und Analyse weiterhin zu ermöglichen.

Zu Nr. 12, hier: § 15a TrinkwV-neu

Die Verpflichtung der Untersuchungsstelle zur Anzeige von Überschreitungen des technischen Maßnahmenwertes beim Gesundheitsamt begrüßen wir. Problematisch ist die direkte Anzeige dahingehend, dass dem UsI eine Reaktion auf den Laborbefund vor dem Einschreiten des Gesundheitsamts unter Umständen nicht möglich ist. Wenn die Nutzer der Immobilie bereits vom Gesundheitsamt in Kenntnis gesetzt wurden, bevor dem Verwalter die Ergebnisse vorliegen, kann eine solche zeitliche Abfolge zu einer Störung desVertrauensverhältnisses zwischen dem UsI und den Nutzern der Immobilie führen. Hier sollte daher die zusätzliche Verpflichtung zur Benachrichtigung des Unternehmers oder sonstigen Inhabers bzw. des Immobilienverwalters hinzugefügt werden. Die Benachrichtigung sollte dergestalt erfolgen, dass ein zeitlicher Gleichlauf mit der Benachrichtigung an das Gesundheitsamt erfolgt. Dadurch erlangen sowohl das Gesundheitsamt als auch der im Namen der Eigentümergemeinschaft handelnde Immobilienverwalter eine zeitnahe und zeitgleiche Information. In der Folge können so in Absprache mit den Gesundheitsämtern und Immobilienbesitzern wie auch mit den gegebenenfalls zu beauftragenden Unternehmen zur Behebung des Mangels Maßnahmen unverzüglich eingeleitet werden, um den Schutz von Eigentümern und Mietern zu gewährleisten.

 

Gesetz zu Berufszugangsvoraussetzungen beschlossen: Grundstein für einheitliches Berufsbild in der Immobilienverwaltung gelegt

Mit den Stimmen der Regierungskoalition wurde am gestrigen späten Abend das Gesetz zur Einführung von Berufszugangsvoraussetzungen für gewerbliche Wohnimmobilienverwalter und Immobilienmakler (BT-Drs. 18/12831) mit Änderungen verabschiedet. Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) begrüßt den nach langen Verhandlungen ausgearbeiteten Kompromiss, wird sich aber weiterhin für die Einführung eines Sachkundenachweises einsetzen.

Bereits vor zwei Wochen » berichtete der DDIV über die kommende Verabschiedung des Gesetzes, nachdem die Berichterstatter der Koalition einen Kompromiss erzielten. Da bereits der Wirtschaftsausschuss am Mittwoch das Gesetz mehrheitlich mit den Stimmen der Koalition befürwortete, wurde es am gestrigen Abend im Deutschen Bundestag mit Änderungen beschlossen.

„Wir haben nie daran gezweifelt, dass dieses Gesetz kommt! Mit der Einführung einer Weiterbildungspflicht und dem Einschluss des Mietverwalters auf den letzten Metern wurden zudem zwei wesentliche Forderungen des DDIV erfüllt, ebenso die unstrittige Einführung einer Berufshaftpflichtversicherung für den Verwalter”, so DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler. „Hier haben sich Beharrlichkeit und die richtigen Argumente ausgezeichnet.”

Im Gesetz neu vorgesehen, ist nun neben einer Weiterbildungspflicht auch eine Informationsvorschrift über Qualifikation und Fortbildung des Verwalters gegenüber dem Verbraucher. Zudem wird die Erlaubnispflicht auch auf den Mietverwalter ausgeweitet. Eigens hierfür wird dies in Form des Wohnimmobilienverwalters manifestiert, der künftig die WEG- und Mietverwaltung umfasst. Die erforderlichen Erlaubnisvoraussetzungen für den Wohnimmobilienverwalter sind geordnete Vermögensverhältnisse, Zuverlässigkeit und eine Berufshaftpflichtversicherung. Einen Sachkundenachweis, wie noch vom Bundeskabinett im August 2016 beschlossen, wurde von der Unionsfraktion, insbesondere von der CSU in der AG Wirtschaft abgelehnt. Danach wäre der bürokratische und regulatorische Aufwand zu hoch gewesen, da durch die „Alte-Hasen-Regel” eine deutliche Mehrheit gewerblicher Verwalter befreit gewesen wäre. „Eine Stichtags-Regelung wäre hier die bessere Lösung gewesen. Wer nach einer bestimmten Frist die Tätigkeit neu ausüben will, hätte eine Sachkundeprüfung abzulegen oder durch den Nachweis einer entsprechenden Ausbildung oder eines Studiums davon befreit werden können”, so Kaßler. „Wir werden daher nach der nächsten Bundestagswahl einen neuen Anlauf nehmen.”

Dennoch bleibt festzuhalten, dass es endlich gelungen ist, die Tätigkeit des Verwalters aufzuwerten. Was 2011 mit der Vorlage des „Zuck-Gutachtens”, beauftragt durch den DDIV und seine Landesverbände initiiert wurde, und der verfassungsrechtlichen Klärung der Frage nach Berufszugangsvoraussetzungen für den Verwalter begann, fand nun nach nur sechs Jahren einen vorläufigen Abschluss. „Dies dokumentiert was eine konzertierte Interessenvertretung durch einen schlagkräftigen und auf eine Berufsgruppe fokussierten Verband politisch erreichen kann”, so DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler.

Bis zur Einführung des Sachkundenachweises wird der DDIV seine Bemühungen auch dahingehend weiter intensivieren, seine Medien- und Öffentlichkeitsarbeit darauf auszurichten, dass Wohnungseigentümergemeinschaften nur einen Verwalter beauftragen, der Mitglied in einem der DDIV-Landesverbände ist. „Unser Verband steht heute schon für die Qualität der Aus- und Fortbildung. Mit der fortschreitenden Komplexität der Wohnimmobilienverwaltung sind Eigentümer gut beraten, auf das Fachwissen unserer Mitglieder zu vertrauen”, kommentiert DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler abschließend, „denn ein Tag Weiterbildung pro Jahr wird weder der komplexen Tätigkeit des Verwaltens gerecht, noch wird damit der Verbraucherschutz von Millionen Eigentümern und Mietern signifikant erhöht.”

Die Einzelheiten der Weiterbildungs- und Informationsverpflichtung wie auch der Berufshaftpflichtversicherung werden in der ausführenden Rechtsverordnung geregelt. Dort wird auch verankert, wie die Nachweispflichten des gewerblichen Wohnimmobilienverwalters über die Einhaltung der Weiterbildungsverpflichtung gegenüber der zuständigen Behörde ausgestaltet werden.

Die Tagesordnung des Deutschen Bundestags vom 22. Juni ist » online verfügbar. Die Anhörung im Wirtschaftsausschuss vom 29. März, bei der DDIV als einziger Vertreter Verwalterinteressen vertrat, kann in der » Mediathek des Parlamentsfernsehen abgerufen werden.

 

Studie: Unnötig häufige Zählerwechsel belasten private und öffentliche Haushalte massiv

Wohnungswirtschaft: Eichfristen für Wasserzähler deutlich verlängern

Wohnungswasserzähler (kalt und warm) werden in Deutschland nach sechs bzw. fünf Jahren ausgetauscht, obwohl sie den Verbrauch in aller Regel noch zuverlässig messen. Private und öffentliche Haushalte könnten jährlich mehr als 500 Millionen Euro sparen, wenn die deutschen Eichfristen – vergleichbar denen in anderen Industrienationen – deutlich länger wären.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Hamburg Instituts. Sie wurde von den großen wohnungswirtschaftlichen Verbänden (BFW – Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, DDIV – Dachverband Deutscher Immobilienverwalter, DMB – Deutscher Mieterbund, GdW – Bundesverband Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Haus & Grund Deutschland, Dachverband Deutscher Immobilienverwalter) in Auftrag gegeben.

Die eichrechtlichen Anforderungen sind in Deutschland extrem streng und müssen geändert werden, so das Fazit der Wissenschaftler. Das Mess- und Eichgesetz schreibt vor, dass Kaltwasserzähler nach sechs und Warmwasserzähler nach fünf Jahren getauscht werden müssen. In der Praxis werden Wohnungswasserzähler kalt und warm oft gemeinsam nach bereits fünf Jahren gewechselt. Durch ein Stichprobenverfahren kann die Eichfrist für bauartgleiche Typen bei Wohnungswasserzählern um drei Jahre verlängert werden. Dann werden die ausgebauten Zähler entsorgt. Das ist unverhältnismäßig, so die Studie des Hamburg Instituts: Die Gutachter haben ermittelt, dass die gängigen Wasserzähler in manchen Stichproben auch nach zwanzig Betriebsjahren Betrieb zu rund 95 Prozent noch sehr genaue Messergebnisse innerhalb der eichrechtlich zulässigen Fehlergrenzen erzielen. Die Kosten für den Zählerwechsel stehen somit in keinem Verhältnis zu den Ausgaben für eventuelle minimale Fehlmessungen.

Im internationalen Vergleich ist in Deutschland ein extrem hoher Wechselturnus Pflicht. In den USA und Kanada beträgt die Eichfrist 17, in Frankreich 18 und in Spanien rund 23 Jahre. Darüber hinaus, so die Gutachter, stehen die Kosten für die Zählerwechsel in keinem Verhältnis zu anderen Wohn-Nebenkosten: Ungenauigkeiten bei der Ablesung des Heizwärmeverbrauchs wirken sich für die Haushalte monetär deutlich stärker aus, da die Ausgaben für die Heizung in etwa 2,5 bis 5-mal höher liegen als die Wasserkosten. Heizkostenverteiler unterliegen jedoch keiner Eichpflicht.

Das Fazit der Wissenschaftler ist: Der Austausch der Wasserzähler sollte künftig in einem deutlich längeren Turnus durchgeführt werden. Dafür muss das Mess- und Eichrecht geändert werden. Die Gutachter empfehlen, die Fristen für Kalt- und Warmwasserzähler zu vereinheitlichen und auch technologiespezifisch zu differenzieren. So könnten die Eichfristen für Haus- und Wohnungswasserzähler (kalt und warm) als Flügelradzähler auf 15 Jahre und für die besonders langlebigen und exakten Haus- und Wohnungswasserzähler (kalt und warm) als Ultraschallzähler auf 20 Jahre verlängert werden. Darüber hinaus könnten Stichprobenverfahren weiterhin die Fristen verlängern, künftig allerdings zweimal auf jeweils fünf Jahre. „Durch diese an anderen Industriestaaten orientierte Neuregelung könnten volkswirtschaftliche Gewinne sowie niedrigere Wohnnebenkosten in Höhe von jährlich insgesamt deutlich über 500 Millionen Euro erzielt werden”,  so die Berechnung des Hamburg Instituts. Die Alternative zur Verlängerung, nämlich den vollständigen Verzicht auf die Eichfristen, empfehlen sie nicht.

Der Energieausweis im Lichte der Energieeinsparverordnung (EnEV)

Energieausweise sind seit 2014 Pflichtdokumente für alle Vermieter und Verkäufer von Wohnimmobilien. Deshalb bietet goldgas die Erstellung von Energiebedarfsausweisen zu besonders attraktiven Konditionen an.

Als leistungsstarker und servicekompetenter Energieversorger von Gas und Strom aus einer Hand sieht sich goldgas in der Rolle des Kümmerers. Zu unserem Portfolio an den auf Kundenwünsche zugeschnittenen Serviceangeboten zählt natürlich auch die Ausstellung Ihres Energieausweises. Offene und klare Kommunikation ist eines der Prinzipien von goldgas. Deshalb möchten wir Sie über das Thema Energieausweis in den wichtigsten Aspekten und Details informieren. Damit Sie im Bilde sind.

Welchen Nutzen bietet Ihnen der Energieausweis?

Einsparung von Energie ist das Gebot der Stunde. Denn in vielen Häusern wird noch deutlich zu viel Energie verbraucht. Erste Abhilfe indes schafft der Energieausweis für Wohngebäude. Dieses Pflichtdokument gibt Ihnen einen klaren Überblick über den tatsächlichen Energieverbrauch. Sie erfahren auf einen Blick, wie es um die Energieeffizienz Ihres Gebäudes bestellt ist. Auf dieser Basis können Sie nun die richtigen Entscheidungen treffen, welche Maßnahmen zur Energieeinsparung umgesetzt werden müssen. Um künftig Kosten zu sparen, um die Umwelt nachhaltig zu schonen. Auch die Information an Ihre Mieter kann somit klar und deutlich erfolgen.

Warum ist der Energieausweis Pflicht?

2007 wurden erstmals in Deutschland Energieausweise für Gebäude eingeführt. Ziel war, für Mieter und Käufer Transparenz über den energetischen Zustand von Immobilien zu schaffen. Rechtsgrundlage für diese Maßnahme war die Energieeinsparverordnung (EnEV). Seit der novellierten Fassung der EnEV, die Mai 2014 in Kraft trat, werden die gesetzlichen Vorgaben bundesweit umgesetzt und deren Einhaltung kontrolliert. Mit verschärften Änderungen wurde im Rahmen der Novellierung der EnEV 2016 die derzeit gültige Ausgestaltung des Energieausweises festgelegt.

Wer hat das Recht auf Vorlage eines Energieausweises?

Ein Energieausweis muss grundsätzlich bei jedem Neubau, jeder Neuvermietung bzw. jedem Verkauf eine Immobilie vorgelegt werden. Auch in jeder Immobilienanzeige müssen Pflichtangaben zum Energieausweis aufgeführt sein. Jeder potentielle Mieter oder Käufer einer Wohnung, eines Wohn- oder auch Nichtwohngebäudes hat Anrecht auf die unaufgeforderte Vorlage des Energieausweises bei der Besichtigung der Miet- oder Kaufimmobilie. Dies ist verbindlich in dem §16 Abs.2 der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 geregelt. Verantwortlich für die Pflichterfüllung sind Verkäufer oder Vermieter.

Was beinhaltet der Energieausweis?

Pflichtangaben bei Wohngebäuden im Energieausweis sind:

  • Art des Energieausweises (Energiebedarfsausweis oder Energieverbrauchsausweis)
  • der Wert des Endenergiebedarfs oder Endenergieverbrauchs für das Gebäude
  • die wesentlichen Energieträger für die Gebäudeheizung
  • das Baujahr und die Energieeffizienzklasse, die im Bandtacho skaliert sind.

Dem Kunden steht es frei zwischen den folgenden beiden Varianten zu wählen:

1.    Der Energieverbrauchsausweis

Der Energieverbrauchsausweis überzeugt durch seine einfache und schnelle Erstellung. Der Wert des Verbrauchs wird unkompliziert anhand der letzten Heizkostenrechnungen ermittelt. Als goldgas Kunde liegt uns Ihre Heizkostenrechnung zur zügigen Erstellung Ihres Energieverbrauchausweises vor. Sprechen Sie uns am besten gleich an!

2.    Der Energiebedarfsausweis:

Beim Energiebedarfsausweis wird der Wert des Bedarfs exakt berechnet. Grundlage ist die Erfassung der Gebäudegeometrie, der energetischen Qualität der Bauteile, der Haustechnik in Größe und Qualität sowie die theoretische Ermittlung des Energiebedarfs anhand eines Vergleichs mit einem Referenzgebäude. Im Ergebnis sind die energetische Gebäudequalität objektiv mit anderen Gebäuden vergleichbar und Einsparpotenziale erkennbar.

Wir bieten Ihnen Energieausweise ab 99,- Euro an. Mit den vielen folgenden goldgas-Vorteilen:

  • garantiert rechtsgültig nach EnEV
  • Ausweise persönlich durch Energiespezialisten geprüft
  • bequem online beauftragbar
  • Datenaufnahme direkt über Sie oder mit Unterstützung Ihres goldgas-Ansprechpartners
  • schnelle, unkomplizierte Abwicklung
  • gültig für alle Wohngebäude, unabhängig von der Anzahl der Wohneinheiten (WE)
  • 10 Jahre Gültigkeit

DDIV-Beirats-Newsletter erschienen

Wohneigentum lebt in besonderem Maße auch vom Engagement der Eigentümer. Verwaltungsbeiräte leisten einen nicht unerheblichen Beitrag zur Gestaltung und Erhaltung des gemeinsamen Eigentums. Mit dem neuen DDIV-Beirats-Newsletter können Sie Ihre Eigentümer und Beiräte noch besser ins Bild setzen. Nutzen Sie diesen Service, um fachkundig und zielgruppengerecht über neue Urteile der WEG- und Mietrechtsprechung, aktuelle Gesetzesvorhaben und die neuesten Entwicklungen in der Immobilien- und Verwalterwirtschaft zu informieren.

Der Beirats-Newsletter und erscheint viermal im Jahr und wird per E-Mail von den Landesverbänden an die Mitgliedsunternehmen verschickt. Die Nachrichten können je nach Bedarf auf die firmeneigene Webseite oder einen Newsletter eingebunden werden. Eigens dafür erscheint der Newsletter im Wordformat, so dass die Inhalte leichter zu übernehmen sind. Der Newsletter steht den Mitgliedsunternehmen der Landesverbänden kostenfrei zur Verfügung und steht auch als Dwonload im Mitgliederbereich auf der DDIV-Webseite zur Verfügung.