Ein zentraler Baustein ist der Ausbau der Windenergie. Geplant sind zusätzliche 12 Gigawatt Windstrom an Land. Damit soll Deutschland im Jahr 2030 deutlich weniger Erdgas und Kohle verbrennen und Emissionen in Höhe von 6,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Die Bundesregierung verweist dabei auf die Genehmigungslage: Im vergangenen Jahr wurde mit 20 Gigawatt ein neuer Rekord bei den Genehmigungen erreicht.
Auch der Verkehrssektor steht im Fokus des Programms. Künftig sollen Mindestanteile für erneuerbare Energien am Endenergieverbrauch im Straßen- und Schienenverkehr vorgegeben werden. Zudem soll die Anschaffung von Elektro-Pkw stärker gefördert werden. Mit einem neuen Förderprogramm sollen bis zu 800.000 Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb unterstützt werden. Zielgruppe sind Privatpersonen mit kleinem und mittlerem Einkommen. Dafür stellt der Bund insgesamt drei Milliarden Euro bereit.
Flankiert werden soll dies durch einen weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur. Gerade in der Nähe von Mehrfamilienhäusern sollen zusätzliche Lademöglichkeiten entstehen. Dafür ist ein Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums vorgesehen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Auch das Deutschlandticket ist Teil des Klimaschutzprogramms. Wenn es bis 2030 langfristig fortgeführt und finanziert wird, können pro Jahr eine Million Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspricht nach Angaben der Bundesregierung fast 10 Millionen Tankfüllungen beziehungsweise rund 435 Millionen Litern Benzin.
Im Gebäudesektor will die Bundesregierung insbesondere die Förderung energetischer Sanierungen von Gebäuden sozialer Dienstleister sowie den klimafreundlichen Neubau voranbringen. Im Industriesektor sollen innovative Instrumente helfen, Emissionen zu senken und Investitionen in Elektrifizierungstechnologien wie Wärmepumpen zu unterstützen.