Empirica-Analyse: Eigentumserwerb für Erstkäufer schwierig

21. April 2026|News

Neben dem Eigenkapital ist seit der Zinswende 2022 auch das Einkommen stärker zum limitierenden Faktor geworden. Während zwischen 2007 und 2021 meist mehr als die Hälfte der betrachteten Haushalte die Einkommenshürde für eine Finanzierung genommen hätte, waren es 2025 nur noch 39 Prozent. Grundlage der Berechnung ist die Annahme, dass Käufer 20 Prozent Eigenkapital zuzüglich Erwerbsnebenkosten aufbringen und nicht mehr als 35 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für Zins und Tilgung einsetzen.

Besonders schwierig bleibt der Eigentumserwerb in den großen Städten. In Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München verfügten 2025 im Schnitt nur 4,1 Prozent der jungen Mieterhaushalte über genügend Eigenkapital. In Berlin lag der Anteil sogar bei lediglich 2,1 Prozent. 

Die Analyse macht deutlich, dass Wohneigentum für Erstkäufer in vielen Regionen weiter in die Ferne rückt. Vor allem hohe Eigenkapitalanforderungen und gestiegene Finanzierungskosten bleiben zentrale Hürden. Mehr dazu finden Sie hier: https://www.empirica-institut.de/nachrichten/details/nachricht/lbsempirica-erschwinglichkeitsbarometer-regionale-ersterwerber-potenziale-2026/