Besonders stark stiegen 2025 die Kosten für Erdgas und Holzpellets. Je nach Gebäudeart lagen sie bei Gas bis zu 15 Prozent und bei Pellets bis zu 24 Prozent über dem Vorjahr. Wärmepumpen und Fernwärme verteuerten sich deutlich moderater, Heizöl blieb dagegen nahezu auf dem Niveau von 2024.
Für 2026 erwartet co2online erneut sehr unterschiedliche Entwicklungen. Für eine durchschnittliche 70-Quadratmeter-Wohnung im Mehrfamilienhaus werden bei Heizöl rund 24 Prozent und bei Holzpellets rund 17 Prozent höhere Kosten prognostiziert. Beim Erdgas könnten die Kosten aufgrund des Wegfalls der Gasspeicherumlage zunächst um rund vier Prozent sinken. Höhere Großhandelspreise könnten allerdings mit Verzögerung Ende 2026 oder 2027 wieder auf die Verbraucherpreise durchschlagen.
Für den Heizspiegel 2026 wurden Daten von rund 67.000 Haushalten ausgewertet. Rund 90 Prozent können ihre Heizkosten laut co2online noch senken. Das durchschnittliche Einsparpotenzial liegt bei etwa 465 Euro pro Wohnung und rund 1.000 Euro pro Einfamilienhaus und Jahr.
Für Immobilienverwaltungen liefert der Heizspiegel Vergleichswerte, mit denen sich Verbrauch und Heizkosten von Gebäuden besser einordnen und auffällige Werte schneller erkennen lassen.