Insgesamt tauschten 3,4 Prozent der selbstnutzenden Eigentümer ihre Heizungsanlage aus – deutlich weniger als im Vorjahr. Als einen möglichen Grund nennt das Institut die lange anhaltende Unsicherheit über gesetzliche Vorgaben und Förderbedingungen. Das IW erwartet außerdem, dass Wärmepumpen ihre führende Position beim Heizungstausch weiter ausbauen.
Im Neubau ist die Technologie bereits klar vorherrschend. 73,6 Prozent der rund 58.900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude werden hauptsächlich mit Wärmepumpen beheizt. Zehn Jahre zuvor lag der Anteil noch bei 31,4 Prozent.
Für Wohnungseigentümergemeinschaften ist der Umstieg allerdings komplexer als bei Einfamilienhäusern. Vor einer Entscheidung müssen unter anderem der Wärmebedarf des gesamten Gebäudes, erforderliche Anpassungen der Heizflächen, die elektrische Anschlussleistung, der Aufstellort, der Schallschutz sowie Finanzierung und Förderung geprüft werden. Immobilienverwaltungen kommt dabei eine zentrale Rolle bei der Vorbereitung, Koordination und Umsetzung der Beschlüsse zu.
Weitere Zahlen zu diesem Thema können hier nachgelesen werden: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_N038_31_51.html