Parallel wächst der Bestand rasant: Ende 2025 waren rund 1,9 Millionen Wärmepumpen in Betrieb. Die Marke von zwei Millionen Anlagen dürfte Anfang Mai 2026 überschritten worden sein. Branchenvertreter sprechen damit von einem strukturellen Wandel im Wärmemarkt.
Ein zentraler Treiber ist die zunehmende Abkehr von fossilen Energieträgern. Die geopolitische Lage unterstreicht die Notwendigkeit, Energieversorgung unabhängiger zu gestalten. Wärmepumpen gelten dabei als Schlüsseltechnologie, da sie sowohl zur CO₂-Reduktion als auch zur Senkung der Importabhängigkeit beitragen.
Hinzu kommt ein klarer Kostentrend: Fossile Energieträger haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verteuert. Laut aktuellen Auswertungen stiegen die Kosten für Erdgas zwischen 2021 und 2024 um 40,6 Prozent, für Heizöl sogar um 47,3 Prozent. Strom, der für den Betrieb von Wärmepumpen benötigt wird, legte im gleichen Zeitraum lediglich um 1,8 Prozent zu.
Die Entwicklung zeigt: Die Entscheidung für Wärmepumpen ist längst nicht mehr nur klimapolitisch motiviert, sondern zunehmend auch wirtschaftlich begründet. Die Absatzzahlen des Bundesverband Wärmepumpe e.V. (bwp) finden Sie hier: https://www.waermepumpe.de/presse/zahlen-daten/absatzzahlen/