Das Bundesbauministerium zieht für das Förderjahr 2025 eine positive Bilanz. Nach Angaben des Hauses wurden über die einschlägigen KfW-Programme mehr als 64.000 Wohneinheiten gefördert. Die Nachfrage bewertet das Ministerium als „sehr gut“ und verweist auf eine spürbar verbesserte Stimmung im Wohnungssektor.
Den größten Anteil verzeichnete das Programm „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN). Hier wurden 36.747 Wohneinheiten mit einem Fördervolumen von rund 4,5 Milliarden Euro bewilligt. Das Programm richtet sich an Investoren, Genossenschaften, Unternehmen und Privatpersonen und unterstützt den Neubau sowie den Ersterwerb energieeffizienter Gebäude.
Im Segment „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment“ (KNN) wurden 8.214 Wohneinheiten mit Förderzusagen in Höhe von rund 859 Millionen Euro gefördert. Über die „Wohneigentumsförderung für Familien“ (WEF) erhielten 4.554 Wohneinheiten eine Zusage mit einem Kreditvolumen von 843,5 Millionen Euro. Kleinere Kontingente entfielen auf Programme wie „Jung kauft Alt“ mit 690 Förderzusagen sowie auf das genossenschaftliche Wohnen mit 390 Zusagen.
Ein zusätzlicher Impuls ging von der zum 16. Dezember 2025 wiedereingeführten, auf vier Jahre befristeten Neubauförderung für den Effizienzhausstandard 55 aus. Bis Jahresende wurden hier bereits 13.988 Wohneinheiten mit einem Kreditvolumen von 1,3 Milliarden Euro bewilligt.
Für 2026 ist die Fortführung der Programme vorgesehen. Perspektivisch kündigt das Ministerium eine Vereinfachung der Förderlandschaft an. Für die Immobilienverwaltung bleibt damit die Förderarchitektur ein zentrales Steuerungsinstrument bei Neubau- und Erwerbsentscheidungen. Die Kombination aus energiepolitischen Anforderungen und verbesserten Finanzierungskonditionen dürfte maßgeblich darüber entscheiden, wie stark Investitionen in den Wohnungsbestand und Neubauprojekte im laufenden Jahr anziehen.