Besonders betroffen sind voraussichtlich die südlichen und mittleren Regionen Deutschlands sowie dicht bebaute Städte. Bei höheren Emissionen dürfte sich das Hitzerisiko zunehmend auch auf den Norden ausweiten. Für Eigentümer, Investoren und Immobilienverwaltungen rücken damit Maßnahmen zum Wärmeschutz, zur Verschattung und zur klimaangepassten Gestaltung von Gebäuden und Außenflächen stärker in den Fokus.
Auch Starkregen gewinnt erheblich an Bedeutung. Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, wodurch intensive Niederschläge wahrscheinlicher werden. Besonders hoch bleibt das Risiko in Süddeutschland und in den Mittelgebirgen, zugleich breiten sich gefährdete Gebiete zunehmend nach Norden und Westen aus. Die Studie geht davon aus, dass der Anteil betroffener Gebäude gegenüber heute deutlich steigen wird.
Während das Risiko klassischer Flusshochwasser in einzelnen Regionen teilweise zurückgehen könnte, nehmen lokale Überflutungen durch Starkregen und Oberflächenwasser zu. Daneben steigt das Küstenhochwasserrisiko vor allem an der Nordsee, teilweise auch an der Ostsee. Stürme bleiben insbesondere im Norden und Westen relevant. Erdrutsche spielen bundesweit zwar weiterhin eine geringere Rolle, könnten in Mittelgebirgen und alpinen Randlagen jedoch häufiger auftreten.
Die Studienergebnisse finden Sie hier: https://www.wuestpartner.com/de-de/blog/transitorische-klimarisiken-bedeutung-immobiliensektor/