Besonders größere Verwaltungen spüren den Personalmangel: 67,7 Prozent der Unternehmen mit mindestens 3.000 verwalteten Einheiten hatten offene Stellen. Bei Verwaltungen mit 1.000 bis unter 3.000 Einheiten waren es 60,0 Prozent. Zwar ist der Anteil überlasteter Verwaltungen gegenüber dem Vorjahr von 70,0 auf 62,2 Prozent gesunken, insgesamt bleibt Belastung jedoch hoch.
Entsprechend groß ist der Druck, Prozesse effizienter zu gestalten. 70,3 Prozent nennen Digitalisierung als wichtigste Unternehmenspriorität, 77,0 Prozent wollen interne Prozesse automatisieren. 60,8 Prozent planen, ihre bereits bestehende KI-Nutzung auszubauen, weitere 24,9 Prozent wollen erstmals KI einsetzen.
Auch bei der Vergütung bleibt die Lage angespannt. In der WEG-Verwaltung stieg die durchschnittliche Nettovergütung 2025 um 2,7 Prozent auf 29,12 Euro je Einheit und Monat. Inflationsbereinigt entspricht das lediglich einem Plus von 0,5 Prozent. 68,9 Prozent der Verwaltungen führen Preiserhöhungen auf höhere Anforderungen und gesetzliche Vorgaben zurück, 64,7 Prozent auf steigende Personalkosten. Mehr als die Hälfte gibt an, dass die bisherige Vergütung nicht mehr kostendeckend ist.
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