Dienstleistungspreise steigen, auch in der Immobilienbranche

5. Oktober 2026|News

Damit entwickelten sich die Preise in diesem Bereich mehr als dreimal so stark wie die Mieten für Wohn- und Gewerbeimmobilien, die gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,7 Prozent zunahmen. Für den gesamten Wirtschaftsabschnitt Grundstücks- und Wohnungswesen weist Destatis ein Plus von 2,5 Prozent aus. Als einen Grund für die höheren Preise bei Vermittlung und Verwaltung nennen die befragten Unternehmen ausdrücklich den gestiegenen Verwaltungsaufwand.

Die Zahlen liefern damit einen weiteren amtlichen Hinweis auf den zunehmenden Kostendruck in der professionellen Immobilienverwaltung. Besonders bemerkenswert ist, dass die befragten Unternehmen den gestiegenen Verwaltungsaufwand selbst als Ursache für höhere Preise nennen. Für die Diskussion über die Entwicklung der Verwaltervergütung ist das ein relevantes Signal.

Auch angrenzende Dienstleistungen verteuerten sich: Rechtsberatung lag 4,1 Prozent über dem Vorjahresniveau, Dienstleistungen des Rechnungswesens sogar 6,0 Prozent. Software und Softwarelizenzen stiegen dagegen vergleichsweise moderat um 1,1 Prozent.

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