Angebotsmieten steigen deutlich schneller als Inflation – befristete Verträge nehmen stark zu

Die Mietpreise in Deutschland haben zum Jahresende 2025 vielerorts kräftig angezogen. Nach dem GREIX-Mietpreisindex des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) lagen die Angebotsmieten im vierten Quartal um 4,5 Prozent über dem Vorjahreswert und damit rund doppelt so hoch wie die allgemeine Inflation. Gegenüber dem dritten Quartal betrug der Anstieg in den 37 untersuchten Städten und Regionen 1,0 Prozent.

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Energieeffizienz wird zum zentralen Preistreiber am Immobilienmarkt

Energetisch effiziente Wohngebäude erzielen am deutschen Immobilienmarkt deutlich höhere Preise als unsanierte Objekte. Nach einer Datenstudie von ImmobilienScout24 im Auftrag des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) liegen die Marktpreise energieeffizienter Wohnimmobilien bis zu 40 Prozent über denen vergleichbarer unsanierter Gebäude. Ausgewertet wurden mehr als 310.000 Immobilieninserate aus dem Jahr 2025.

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Bundesverwaltungsgericht verpflichtet Bundesregierung zur Nachbesserung des Klimaschutzprogramms

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Bundesregierung verpflichtet, ihr Klimaschutzprogramm grundlegend zu überarbeiten. Nach dem Urteil vom 29. Januar 2026 reicht das 2023 beschlossene Programm nicht aus, um die gesetzlichen Klimaziele zu erreichen (BVerwG, Az. 7 C 6.24). Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe.

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BGH stärkt Schutz vor Diskriminierung bei der Wohnungssuche

Der Bundesgerichtshof hat mit einem aktuellen Urteil klargestellt, dass Diskriminierung bei der Wohnungssuche auch dann entschädigungspflichtig ist, wenn sie durch einen Makler erfolgt. Wer wegen seiner ethnischen Herkunft bei der Vergabe von Besichtigungsterminen benachteiligt wird, kann nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Schadensersatz verlangen (BGH, Az. I ZR 129/25).

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BGH: Gewinnerzielung durch Untervermietung rechtfertigt Kündigung

Mieter dürfen ihre Wohnung zwar unter bestimmten Voraussetzungen untervermieten, daraus jedoch kein Geschäftsmodell machen. Das hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 28. Januar 2026 klargestellt (BGH, Az. VIII ZR 228/23). Wer eine Wohnung mit Gewinnerzielungsabsicht untervermietet, riskiert demnach die ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses.

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Gezielte Förderung kann Ladeinfrastruktur-Lücke in Mehrfamilienhäusern schließen

Der schleppende Ausbau von Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern ist kein technisches, sondern vor allem ein politisches und förderseitiges Problem. Das ist das zentrale Ergebnis einer neuen Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag von Transport & Environment (T&E) Deutschland. Mit gezielt ausgestalteten Förderinstrumenten ließe sich die bestehende Lade-Lücke „sozial gerecht und mit überschaubaren Kosten für den Staat“ deutlich verkleinern.

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WEG sehen Sanierungsbedarf, zögern aber bei Umsetzung und Finanzierung

Wohnungseigentümergemeinschaften verwalten rund 21,5 Prozent aller Wohnungen in Deutschland und spielen damit eine zentrale Rolle für die energetische Modernisierung des Gebäudebestands. Gleichzeitig unterscheiden sich Entscheidungsprozesse in WEG deutlich von Einzeleigentum oder institutionellen Beständen. Energetische Sanierungen müssen gemeinschaftlich beschlossen werden und sind häufig mit hohem Abstimmungs-, Informations- und Finanzierungsaufwand verbunden.

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VDIV zur Weiterbildungspflicht: Bürokratierückbau ja, Qualitätsabbau nein

Der Bundestag hat in erster Lesung den Gesetzentwurf der Bundesregierung über Maßnahmen zum Bürokratierückbau in der Gewerbeordnung (BT-Drs. 21/3740), darunter auch die Abschaffung der Weiterbildungspflicht für Immobilienverwaltungen, beraten. Wie erwartet wurde der Entwurf im Anschluss an den federführenden Ausschuss für Wirtschaft und Energie überwiesen.

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Trendwende am Wohnungsmarkt: Das Zeitalter immer größerer Wohnungen geht zu Ende

Trotz Wohnraummangel leben die Menschen in Deutschland so großzügig wie nie zuvor. Doch steigende Preise, kleinere Haushalte und veränderte Bauformen führen dazu, dass neu gebaute Wohnungen wieder schrumpfen – ein langfristiger Strukturwandel mit Folgen für Wohnungsmarkt und Stadtentwicklung.

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21,4 Milliarden Euro aus Emissionshandel

Deutschland hat 2025 so hohe Einnahmen aus dem Emissionshandel erzielt wie nie zuvor. Mit steigenden CO₂-Preisen wächst der finanzielle Spielraum für Klimaschutzmaßnahmen – zugleich nehmen die Belastungen für Haushalte und Unternehmen weiter zu.

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