Archiv: News
BGH: Gewinnerzielung durch Untervermietung rechtfertigt Kündigung
Mieter dürfen ihre Wohnung zwar unter bestimmten Voraussetzungen untervermieten, daraus jedoch kein Geschäftsmodell machen. Das hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 28. Januar 2026 klargestellt (BGH, Az. VIII ZR 228/23). Wer eine Wohnung mit Gewinnerzielungsabsicht untervermietet, riskiert demnach die ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses.
Weiterlesen »Gezielte Förderung kann Ladeinfrastruktur-Lücke in Mehrfamilienhäusern schließen
Der schleppende Ausbau von Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern ist kein technisches, sondern vor allem ein politisches und förderseitiges Problem. Das ist das zentrale Ergebnis einer neuen Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag von Transport & Environment (T&E) Deutschland. Mit gezielt ausgestalteten Förderinstrumenten ließe sich die bestehende Lade-Lücke „sozial gerecht und mit überschaubaren Kosten für den Staat“ deutlich verkleinern.
Weiterlesen »WEG sehen Sanierungsbedarf, zögern aber bei Umsetzung und Finanzierung
Wohnungseigentümergemeinschaften verwalten rund 21,5 Prozent aller Wohnungen in Deutschland und spielen damit eine zentrale Rolle für die energetische Modernisierung des Gebäudebestands. Gleichzeitig unterscheiden sich Entscheidungsprozesse in WEG deutlich von Einzeleigentum oder institutionellen Beständen. Energetische Sanierungen müssen gemeinschaftlich beschlossen werden und sind häufig mit hohem Abstimmungs-, Informations- und Finanzierungsaufwand verbunden.
Weiterlesen »VDIV zur Weiterbildungspflicht: Bürokratierückbau ja, Qualitätsabbau nein
Der Bundestag hat in erster Lesung den Gesetzentwurf der Bundesregierung über Maßnahmen zum Bürokratierückbau in der Gewerbeordnung (BT-Drs. 21/3740), darunter auch die Abschaffung der Weiterbildungspflicht für Immobilienverwaltungen, beraten. Wie erwartet wurde der Entwurf im Anschluss an den federführenden Ausschuss für Wirtschaft und Energie überwiesen.
Weiterlesen »Trendwende am Wohnungsmarkt: Das Zeitalter immer größerer Wohnungen geht zu Ende
Trotz Wohnraummangel leben die Menschen in Deutschland so großzügig wie nie zuvor. Doch steigende Preise, kleinere Haushalte und veränderte Bauformen führen dazu, dass neu gebaute Wohnungen wieder schrumpfen – ein langfristiger Strukturwandel mit Folgen für Wohnungsmarkt und Stadtentwicklung.
Weiterlesen »21,4 Milliarden Euro aus Emissionshandel
Deutschland hat 2025 so hohe Einnahmen aus dem Emissionshandel erzielt wie nie zuvor. Mit steigenden CO₂-Preisen wächst der finanzielle Spielraum für Klimaschutzmaßnahmen – zugleich nehmen die Belastungen für Haushalte und Unternehmen weiter zu.
Weiterlesen »Kommunale Wärmepläne: Warum die Wärmewende vielerorts stockt
Die kommunale Wärmeplanung ist gesetzlich vorgegeben und zentral für die Wärmewende, doch zwischen Anspruch und Umsetzung klaffen große Lücken. Fehlende Daten, knappe Ressourcen und unrealistische Annahmen bremsen vielerorts den Fortschritt. Stadtwerke und Immobilienwirtschaft werden dabei zunehmend zu Schlüsselakteuren.
Weiterlesen »EU-Kommission legt Aktionsplan für bezahlbaren Wohnraum vor
Mit dem erstmals vorgestellten „European Affordable Housing Plan“ will die Europäische Kommission stärker in die Wohnungspolitik eingreifen und den Neubau bezahlbaren Wohnraums in der EU ankurbeln. Der Maßnahmenkatalog kombiniert regulatorische Ansätze mit umfangreichen Förderinstrumenten und stößt in Deutschland auf ein geteiltes Echo.
Weiterlesen »Mehr Genehmigungen für Mehrfamilienhäuser – Trendwende mit begrenzter Wirkung
Die Zahl der Baugenehmigungen zog zum Jahresende 2025 spürbar an, insbesondere bei Mehrfamilienhäusern. Trotz des Zuwachses bleibt die Lücke zum tatsächlichen Wohnraumbedarf jedoch erheblich.
Weiterlesen »Deutschlandfonds: 130 Milliarden Euro sollen private Investitionen mobilisieren
Mit dem Ende 2025 beschlossenen „Deutschlandfonds“ will die Bundesregierung die Investitionsschwäche der deutschen Wirtschaft überwinden. Staatliche Garantien in Milliardenhöhe sollen privates Kapital für Energieinfrastruktur, Industrie und Start-ups mobilisieren. Ob das Instrument ausreicht, um die erhoffte Wirtschaftswende einzuleiten, wird jedoch kontrovers diskutiert.
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